Der unsichtbare Kontinent

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Kenichi Ohmae vergleicht den Aufbruch in die New Economy mit der Eroberung eines bisher unentdeckten Kontinents. Wie die Strategen der alten Welt müssen heute die Unternehmensführer neue Wege finden, um sich auf dem bisher unerforschten Terrain der New Economy universelle und marktdominierende Standards zu sichern.

Die Regeln der Old Economy sind in der New Econonmy nicht völlig aufgehoben, aber Nationalstaaten und ihre Grenzen verlieren an Bedeutung. Internet und Mobilkommunikation erschließen ebenso neue Dimensionen des Handels wie die Entwicklung der Aktienmärkte. Im Spannungsfeld dieser Dimensionen entsteht die Arena, in der Unternehmen und Länder um den Führungsanspruch über den eben erst entdeckten Kontinent kämpfen. Ohmae stellt fest: Nur wer eine „Plattform“, einen allgemeinen gültigen Standard, für sich beanspruchen kann, hat eine Chance, seinen Führungsanspruch auch durchzusetzen. Die englische Sprache sei zum Beispiel längst zur de-facto-Sprache des Internets geworden und verschaffe allen englischsprachigen Regionen der Welt einen enormen Vorsprung im E-Commerce. Wer sich ihr verweigert, wird in der Wirtschaft der Zukunft keine Rolle mehr spielen und von den „Unternehmens-Godzillas“ des neuen Kontinents verschlungen werden.
Ohmae weiß, dass für Investoren heute alles davon abhängt, solche Standards zu erkennen. Welche Kriterien dabei zu beachten sind, erfahren Sie in diesem Buch.