Werkbuch der Kunsterziehung

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Das mit Werkbuch der Kunsterziehung betitelte Buch von Gustav Hafner und Heinz Weber gehört seit seinem Erscheinen im Jahr 1963 (hier wird die 2. Auflage aus 1964 beschrieben) zu den Klassikern der pädagogischen Literatur der österreichischen Kunsterziehung. Beeindruckend ist der abgedruckte Brief von Oskar Kokoschka, der das Werkbuch der Kunsterziehung als „das beste Lehrbuch für Schulen, das mir unter die Augen kam“ bezeichnet.

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Das Buch enthält allgemeine pädagogische Bemerkungen zur schulischen Kunsterziehung und zu der Situation der künstlerischen Bildung der Jungend im Allgemeinen, ein Begriffs- und Sachregister sowie 315 nummerierte Beispiele für Werk- und Zeichenunterricht, quer durch alle Alterstufen. Jedes Beispiel wird ausführlich und manchmal durchaus exzentrisch beschrieben, zu einigen sind Farb- bzw. Schwarz-Weiß-Abbildungen beigefügt.

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Die Beschreibungen sind in der Regel eine halbe Seite lang, nennen die benötigen Materialien und Werkzeuge, sie beschreiben die Herstellung, verweisen worauf zu achten ist und erklären, was aus der Herstellung zu lernen ist. Das inhaltliche Spektrum umfasst sowohl einfache Beispiele wie etwa das Bemalen von Steinen und Einfärben von Stroh wie auch anspruchsvolle Techniken wie z.B. das Herstellen von Holzschnitten oder Linol-Bronze-Drucken.

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