Freundinnen

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Als Patricia und Joyce 1953 die Universität von Utah mit dem Collegeabschluss verließen, versprachen sie einander, „Kontakt zu halten“: zwei konventionelle junge Frauen ihrer Zeit mit konventionellen Plänen – zu heiraten, Kinder zu bekommen, sich den Bedürfnissen der Familie zu unterwerfen.
All das tun sie in den kommenden elf Jahren, in denen die eine nach England und Tangajika, die andere nach Frankreich, nach Beirut und zurück in den amerikanischen Mittelwesten verschlagen wird. Aus dem „Kontakt“ erblüht unterdessen ein immer intensiverer Briefwechsel, in dem die Freundinnen einander sehr bildreich schreiben, was sie ihren Männern nie sagen würden; ein Briefwechsel der den Zusammenbruch der Traumehen übersteht.