Tausend Kraniche

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Kikuji, Fumiko, Frau Oota und die Teezeremonienlehrerin Chikako leben in einer Welt, über der der noch gewaltige Nachhall des zweiten Weltkriegs lagert. Selten wird dieser Nachhall von Yasunari Kawabata nachdrücklich hörbar gemacht; selten erscheinen auch die Requisiten des modernen Großstadtlebens. Aber unüberhörbar bleibt der herausfordernde Einbruch des Neuen, das in Japan tiefer drang als anderswo, und unübersehbar der Einsturz des Überkommenen. Der Roman erzählt von zwei Familien, von Liebe und Hass, von Schönheit und von Hässlichkeit.

Das Buch wurde 1959 gedruckt und dementsprechend vergilbt sind die Seiten. Der mit (mittlerweile?) milchigem Plastik folierte Einband verliert dieses folierte Plastik teilweise, sonst ist das Buch in Ordnung und hat den Charme eines Werks von Anfang der 1960er-Jahre.