Eva Faschaunerin

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Vergilbte Protokolle aus einem hochnotpeinlichen Prozess wurden zur Fundgrube für dieses Buch: Inmitten der Kärnter Bergwelt haust auf der Faschaun der Nachkomme eines alten Bauerngeschlechts: der Faschauner. Mit ihm leben dort seine beiden Töchter. Eva, die ältere, wird umworben vom Hölbauer aus Malta (http://de.wikipedia.org/wiki/Malta_(Kärnten), nicht die Insel, selbstverständlich). Er gewinnt sie auch zum Weibe, aber das Leben der jungen Eheleute ist von Anfang an umschlungen von den unsichtbaren Fäden eines magischen Schicksals. Es ist die Zeit, wie die letzten Fäden des Mittelalters schwinden und unter Maria Theresias Regierung der Morgen einer neuen, freieren Zeit anzubrechen beginnt. In der Tauernstadt Gmünd, wo die Grafen Lodron als weithin mächtige Grund- und Gerichtsherren sitzen, trifft die volle Schwere althergebrachter Justiz die junge Frau, die in allen Dingen freimütig und anders denkt und empfindet, als die Mitwelt es gerne sieht.