Angst vorm Fliegen

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Isadora Wing, die selbstkritische junge Amerikanerin ist eine der vergnügtesten und rührendsten Heldinnen der Gegenwartsliteratur – eine entwaffnende und hinreißende Antiheldin. Immer auf der Suche Erlösern, Sinneslust und Sicherheit, ständig auf Trab und von einer Angst in die andere fallend, versucht sie sich Klarheit zu verschaffen, wer sie ist, was sie will, was sie noch lieber will, und woran es liegt, dass selten geht, was sie am liebsten will.
Die Geschichte beginnt mit Isadoras Angst im Flugzeug auf dem Weg von New York zu einem Psychoanalystikerkongress nach Wien, an dem ihr Mann teilnehmen und über den sie einen Artikel schreiben wird. Die Maschine ist voll besetzt mit Psychoanalytikern. Bei sechs von ihnen war Isadora schon in Behandlung mit dem siebenten ist sie verheiratet und mit einem achten wird sie in Wien eine heftige Affäre haben. Hin- und hergerissen zwischen dem achten, Adrian, und dem siebenten, Ehemann Bennett, erlebt Isadora bei ihrer Odyssee kreuz- und quer durch Europa alle Wonnen und Qualen der Leidenschaft, um am Ende zu erkennen, dass auch das totale Ausleben aller sexuellen Tag- und Nachtträume noch niemanden zu einem freien Menschen macht.

Über Isadora sexuelle Abenteuer und Missgeschicke berichtet Erica Jong mit Witz und furiosem Temperament.